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Know-how

… Know-how zum Musizieren.

Zusammenfassung Harmony Assistant (HA) ist ein Notensatzeditor: ein Programm zum Notieren und Abspielen von Kompositionen. Mit einem Funktionsumfang, der darüber weit hinaus geht. Das Abspielen von Kompositionen ist mit der kostenlosen Sharewareversion möglich. tolaris know-how nutzt den HA, um mit Kompositionen das Spielen eines Instrumentes zu vermitteln und mit den Links in das Musiklexikon beiläufig die Musiktherorie mitzunehmen.

Zugang Das Ausführen der Links in das Musikexikon von etok.de erfordert einen kostenpflichtigen Zugang, siehe im WEBSHOP bei tolaris.de | Zugänge. Der Zugang ist das Rückgrat der Musiktheorie bei tolaris know-how.


Kapitelverzeichnis Harmony Assistant

Das Wie und das Warum

Talentfrei, ohne Rhythmusgefühl und mit begrenztem Hörvermögen ist das Erlernen der Musiktheorie für mich der einzige Weg, Zugang zum Musizieren zu finden. Konkret: zum Spielen (mit und auf) der Gitarre. Die Musiktheorie ist nicht schwer zu erlernen und beschränkt sich in unserer abendländischen Musik mehr oder weniger darauf, bis 12 zählen zu können und zwischendurch einzelne Schritte auszulassen. Die zahlreichen unterschiedlichen Bezeichnungen für dieselbe Sache lassen es schwieriger erscheinen, als es ist. Ein Vergleich? Das deutsche Alphabet hat 26 Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, 4 Umlaute und 10 Ziffern. Lernt bei uns jedes Kind in der Schule.

Als schwierig habe ich das Spielen (mit und auf) der Gitarre empfunden: mit dem selbst gesteckten Ziel, im Blues und Rock frei improvisieren zu können. Anders ausgedrückt: Auf der Gitarre zu spielen ist eine Fleißaufgabe – wenn das Ziel darin besteht, Musik zu reproduzieren. Mit der Gitarre zu spielen, sich frei zu bewegen (zu improvisieren), ist ungleich schwieriger. Jimi Hendrix hat es so gesagt: Blues ist simpel zu spielen, aber verdammt hart zu fühlen.

Das ich diesem Ziel überhaupt etwas näher gekommen bin, hat mit dem HA zu tun. Der HA erlaubt das wiederholte Abspielen von einzelnen Takten in einer Endlosschleife und die wahlfreie Abspielgeschwindigkeit. Eine Komposition, ein Teil davon oder nur ein Lick studiere ich durch permanentes Vorspielen ein, das ich zeitgleich nachspiele. Die Abspielgeschwindigkeit passe ich meinen Möglichkeiten an, bis ich da bin, wo ich hin will. Oder der HA dient als Rhytmusmaschine, die einen Schlagzeugtakt endlos spielt. Anfänger haben Schwierigkeiten, sich auf einen gehörten Rhythmus einzulassen. Jedenfalls war es so bei mir. In dem HA bildet die mitlaufende Spielmarke beim Abspielen eine optische Kontrolle, wo die 1 ist. Stört der Ton, wird er stumm geschaltet.

Da ich nicht nach Gehör spielen kann, helfen mir die vielen Beispiele im Internet auch nicht. Aber mir hilft eine Komposition, notiert mit Noten, Tabulatur und Griffbildern (für die Gitarre). Das liefert tolaris know-how und zeigt, wie es geht und beantwortet die Frage, warum es so geht.

Warum der Harmony Assistant?

Auf der Suche nach einem geeigneten Programm überzeugt der HA durch den Funktionsumfang, die Dokumentation und den Preis. Der HA wird von 2 Franzosen Didier und Olivier Guillion seit über 20 Jahren entwickelt und als Shareware vertrieben. Kleiner Anschaffungspreis, großer Umfang, gute Unterstützung und lebenslange kostenlose Updates.

Wer sich nicht registrieren lassen möchte, kann trotzdem alle Beispiele in dieser Dokumentation mit dem HA nutzen. Dann dient der HA als Musikspieler.

Melody Assistant als Alternative

Der Melody Assistant ist identisch mit dem HA mit einem verringertem Funktionsumfang. Wer nicht nur Musikstücke abspielen, sondern auch schreiben will, findet in dem MA einen preiswerteren Einstieg in den Notensatz und damit das Komponieren.

Wolfgang Henderkes

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  • Zuletzt geändert: 2019/07/11 08:37
  • von wh