Zeche Nachtigall Witten I

Routenführung: tolaris.de - Hengsteysee - Harkortsee - Zeche Nachtigall - Hagen Hbf. - tolaris.de.

Zeche Nachtigall

→VR39: Das Etappenziel – die Zeche Nachtigall Witten.

Die Route verläuft an der Manufaktur vorbei nach kurzer Fahrt auf der B7 in das Lennetal auf dem Lenneradweg (Rennradfahrer benutzen die parallel verlaufende Straße) bis zum Hengsteysee, weiter entlang an den Ufern des Hengstey- und Harkortsees sowie der Ruhr auf dem Ruhrtalradweg bis zu der Zeche Nachtigall.

Die Zeche Nachtigall in Witten ist eine der ältesten Zechen im Ruhrgebiet. Hier beginnt der Kohleabbau nach einer Legende vor einigen Jahrhunderten aus Lochgrabungen (Pingen). Da in Witten das Kohleflöz bis an die Tagesoberfläche reicht, ist die Kohle tatsächlich zunächst ohne großen Aufwand zu erreichen. Später wird ein Stollen in den Hang an der Ruhr getrieben, der über Tage betreten wird. Dieser Stollen ist auch heute noch zugänglich und im Rahmen der Führung zu besichtigen. Der industrielle Abbau beginnt im 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert erfolgt der Tiefbau.

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→VR45: Das Flöz ist von außen sichtbar.

Urkundlich belegt ist der Kohleabbau in Witten erstmals im 16. Jahrhundert. Ursprünglich dient die Kohle dem Eigenbedarf der Bauern. Diese freien Grabungen können sich halten, bis die Grundherren die wirtschaftliche Nutzung der Kohle erkennen.

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→VR48: Der Dünkelbergstollen hat einen Zugang über Tage.

Routenart

  • Trekkingrad: ja
  • Rennrad: überwiegend

Die Route verläuft überwiegend über befestigte Wege oder asphaltierte Straßen. Der Lenneradweg ist für Rennradfahrer nicht geeignet, eine Alternative bietet die parallel verlaufende Dolomit- und Buschmühlenstraße.

Tourdetails

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→VR2: Die Manufaktur.

→VR60:Route tolaris.de - Zeche Nachtigall Witten - ¢ OpenStreetMap

Die Tour hat moderate Steigungen, einen genauen Einblick in den Höhenverlauf vermittelt die ⇓GPS-Route:

  • Streckenlänge tolaris.de - Zeche Nachtigall: ca. 30 km
  • Fahrzeit tolaris.de - Zeche Nachtigall: ca. 3:00 Std.

Wer Hagen bisher nur als Stadt am Rand des Ruhrgebiets einordnen konnte, wird überrascht sein. Nach kurzer Fahrt über die B7 und insgesamt 3 km über öffentliche Straßen mit der Abfahrt von der tolaris.de manufaktur ist bereits der Radweg erreicht.

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→VR27: Nach kurzer Fahrt über die B7 ist das Lennetal erreicht.

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→VR9: Der Lenneradweg.

Der Lenneradweg führt bis zum Hengsteysee. Weiter geht es auf dem Ruhrtalradweg am Hengsteysee bis zum Harkortsee.

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→VR29: Der Ruhrtalradweg verläuft am Ufer des Hengsteysees.

Das Koepchenwerk am Steilhang des Ardeygebirges am Nord-/Westufer des Hengsteysees in Herdecke ist eines der beiden ersten in Deutschland gebauten Pumpspeicherkraftwerke. Es trägt den Namen seines Planers Arthur Koepchen und wird 1930 in Betrieb genommen.

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→VR30: Das Koepchenkraftwerk.

Ein Stück weiter folgt das Laufwasserkraftwerk mit seinem Walzenstauwehr. Mit dessen Bau in 1920er Jahren wird das Wasser zum Hengsteysee aufgestaut. Der Höhenunterschied von ca 4,6 m bildet die Grundlage der regenerativen Stromerzeugung. Das Wasserkraftwerk liegt an der Stadtgrenze zu Herdecke auf der Hagener Seite.

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→VR31: Das Laufwasserkraftwerk.

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→VR32: Ruhrtalromatik statt rauchender Schlote.

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→VR33: Der Ruhrtalradweg unterquert das Ruhrviadukt.

Das Ruhrviadukt wird unterquert und ein weiteres Laufwasserkraftwerk – das Kraftwerk Stiftsmühle in Herdecke – bleibt rechts liegen, bevor der Strandweg am Harkortsee erreicht ist.

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→VR34: Der Harkortsee…

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→VR35: …und der Strandweg mit einem Blick zurück.

Einige Zeugen der Vergangenheit gibt es noch, z.B. das Schwungrad eines nicht mehr existierenden Walzwerkes.

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→VR37: Schwungrad eines Walzwerkes.

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→VR40: Die Ruhr.

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→VR42: Der Ruhrtalradweg verläuft hier neben der Bahnstrecke der Ruhrtalbahn.

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→VR42: Der Ruhrtalradweg führt an der Zeche Nachtigall vorbei.

Die Zeche - ein Bißchen unter Tage

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→VR38: Zeche im Grünen…

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→VR49: …mit dem Stolleneingang über Tage.

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→VR46: Der Maschinenraum.

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→VR47: Ästhetik der Technik.

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→VR43: Das Flöz…

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→VR44: …verläuft hier kanpp unter der Erdoberfläche.

Eine weitere Sehenswürdigkeit am Wegrand ist das Henriette-Davidis-Museum in Wetter. Die Muttenthalbahn ist eine Gruben- und Feldbahn zwischen der Zeche Nachtigall und der Zeche Theresia. Die Bahn ist fahrtüchtig, fährt jedoch nur an wenigen Tagen im Jahr. Die Termine findest du im Kalender, eine Fahrt kannst du für 3,50 € auf dem Zechengelände buchen.

Rückfahrt mit der Ruhrtalbahn

Die Rückfahrt ist ab der Zeche Nachtigall in Witten mit der Ruhrtalbahn möglich.

Die Ruhrtalbahn fährt von April bis Oktober zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen Hauptbahnhof. Jeden Freitag und Sonntag fährt der Schienenbus. Jeden ersten Sonntag im Monat fährt statt Schienenbus die Dampflok mit den passenden Waggons der ersten und zweiten Klasse und Speisewagen.

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→VR51: Der Schienenbus, hier im Hagener Hbf.

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→VR50: Ein Erlebnis – die Dampflok.

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  • Zuletzt geändert: 2018/07/11 08:52
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