Programmierkonventionen

Variablennamen beginnen mit einem oder zwei kleinen Buchstaben. Damit ist eine Aussage über den Datentyp verbunden:

  • Ein o kennzeichnet eine Objektvariable, z.B. oBild1 in JavaScript.
  • Ein nm kennzeichnet ein node.js-Modul, z.B. nmHttp1.
  • Ein c kennzeichnet eine Konstante z.B. cPort1 in JavaScript.
  • Ein v kennzeichnet eine beliebige Variable, wenn die Sprache (wie z.B. JavaScript) keine speziellen Datentypen für Zeichenketten (Synonym: Strings) oder numerische Variable kennt – z.B. vZahl1 oder vText1.
  • Kennt die Programmiersprache mehrere Datentypen, dient der erste Buchstabe zur näheren Bezeichnung des Datentyps:
    • Ein i kennzeichnet eine numerische Variable für Ganzzahlen (englisch: integer value), z.B. iZahl1.
    • Ein f kennzeichnet eine numerische Variable für Gleitkommazahlen (englisch: floating point value), z.B. fZahl1.
    • Ein b kennzeichnet eine Wahrheitsvariable, z.B. bZustand1.
    • Dieses Schema kann je nach Programmiersprache angepasst werden:
      • Ein s kennzeichnet eine Stringvariable, z.B. sUrl1.
      • Ein t kennzeichnet eine Datumsvariable, z.B. tDatum1.
  • Der zweite Buchstabe des Variablennamens wird groß geschrieben. Der damit beginnende Name beschreibt die Aufgabe. Am Ende wird eine Ziffer angehängt. Mit dieser Notation ergeben sich eindeutige Namen, die beim automatischen »Suchen & Ersetzen« im Quelltext problemlos sind. Auch das Nummerierungsschema kann fortgesetzt werden: Die nächste Variable mit ähnlicher Aufgabe heißt z.B. vText2.
  • Hilfsvariablen in Schleifen (Beispiel JavaScript: for (int iZ1=1; iZ1⇐1000; ++iZ1)) werden nach dem Schema (iZ1 oder iZ2 …) benannt. Diese Hilfsvariablen fungieren als Zähler.
  • Variablen als Argumente (Beispiel JavaScript: function tauscheBild(v1, o1)) werden mit einem Buchstaben und einer Ziffer (v1 oder o1) benannt. Das Schema ist nach den obigen Regeln auf andere Sprachen übertragbar.
  • Konstanten werden groß geschrieben, einzelne Worte werden mit einem _ getrennt, z.B. MW_STEUER.
  • Frei wählbare Namen von Funktionen, Methoden und Subroutinen beginnen mit einem kleinen Buchstaben. Bei zusammengesetzten Namen wird der erste Buchstabe des zweiten Wortes groß geschrieben, z.B. schliesseFenster() für eine Funktion. Dabei bezeichnet der erste Teil des Namens die Aufgabe (schliesse) und der zweite Teil des Namens das Objekt (Fenster), für das die Aufgabe ausgeführt wird.
  • Klassen beginnen mit einem Großbuchstaben, werden klein weiter geschrieben und enden mit einer dreistelligen Zahl, z.B. Computer001.
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  • programmierkonventionen.txt
  • Zuletzt geändert: 2018/03/22 09:26
  • von wh